Was
schrieb die Presse über die Gartenzwerge?
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«Artenschutzkatalog»
vorgelegt:
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Friedmann, selbst ernannter «Prof. nan.» für Nanologie oder auf gut Deutsch «Zwergenkunde», sowie Vertreter der Delegation aus Schleswig-Holstein wollen zudem strenge Strafen gegen betrunkene Rasenmäherfahrer: Sie sollten so viele Punkte in Flensburg erhalten wie auf einem Fliegenpilz Platz finden. Ihre etwas kurios anmutenden Sorgen wollen die Gartenzwerg-Fans nach gründlicher Diskussion auf einer Protestdemonstration vor dem Chemnitzer Rathaus vorbringen: Mehr Sonnentage für Deutschland, Maßnahmen wider den sauren Regen und zu hohe Gartenzwerg-Preise sind nur einige Punkte einer Petition an den Oberbürgermeister der sächsischen Industriestadt. Und da seien noch immer widerwärtige Zeitgenossen, die sich einen Zwerg mit Dolch im Rücken oder gar ein nacktes Exemplar der Gattung auf die Wiese stellen. «Pfui Teufel, kann ich da nur sagen», wetterte Zwergenexperte Friedmann aus Basel. Wer möchte, kann bis Anfang März seinen schönsten Gartenzwerg für eine Ausstellung einreichen. Zugleich sind Vorschläge für das Aussehen eines Giftzwergs gefragt, da dessen Erscheinungsbild bislang gänzlich unbekannt sei. Die besten Vorschläge werden prämiert, etwa mit einer Reise in den Zwergenpark im thüringischen Trusetal. Der Veranstaltungsort am Fuße des Erzgebirges wurde nicht ohne Grund gewählt, sagte Zwergenhistoriker Thomas Brinkmann aus Essen. Hier lebte einst der Bergbaugelehrte Georgius Agricola (1494 bis 1555), der - so meint zumindest der Experte - in seinem bis ins 18. Jahrhundert gebräuchlichen Bergbau-Standard-Werk «De re metallica» sich auch mit Berggeistern und Unteridrischen befasste. |
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dpa
- Februar 2002
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